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Der Weg zum Führhund

Sie interessieren sich für einen Blindenführhund, ein Hilfsmittel der gesetzlichen Krankenkasse?

 

Der Weg zu einem Blindenführhund ist kein einfacher, aber auch kein unüberwindbarer. Vergleichen wir das Ganze, damit es bildlich wird, mit der Anschaffung eines Autos. Hier besucht man mehrere Autohäuser, besichtigt viele Modelle, muss teilweise länger auf sein Auto warten, später kommen dann Dinge wie Wartung und Pflege hinzu. Ähnlich ist auch der Weg zu einem Blindenführhund.

 

Es ist ein aus unserer Sicht sinnvoller Weg zu einem ersten Führhund. Es handelt sich um einen „kann“- und nicht um einen „muss“-Weg. Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, welche Vorgehensweise für ihn richtig ist.

 

Als erstes empfehlen wir ein Beratungsgespräch mit einem unserer Mitglieder der Arbeitskreisleitung. In diesem ersten Gespräch werden Sie über die allgemeinen Vor- und Nachteile eines Blindenführhundes informiert. Wir versuchen, gemeinsam mit Ihnen einen sinnvollen und für Sie richtigen Weg zu finden.

 

Danach laden wir Sie gern zu einem unserer Stammtische ein. Hier treffen sich Führhundhalter und Interessierte zum Erfahrungsaustausch. Dort haben Sie dann die Möglichkeit, sich den einen oder anderen Hund anzuschauen, über die einzelnen Rassen näheres zu erfahren, können Fragen.

 

Bleiben Sie danach immer noch bei dem Entschluss, dass ein Blindenführhund das richtige Hilfsmittel für Sie ist, empfehlen wir den Besuch eines Informationsseminars für Führhundinteressenten. Diese Seminare werden mehrmals pro Jahr von unterschiedlichen Organisationen angeboten.

 

Ziel dieses mehrtägigen Seminares ist, eine Entscheidungsgrundlage für den Einsatz eines Führhundes zu schaffen. Die praktischen Erfahrungen, die Sie mit Hunden unter Anleitung der Instruktoren machen können, geben Ihnen eine konkrete Vorstellung über das Zusammenleben und -arbeiten mit einem Führhund. Sie werden mit einem Hund spielen, ihn pflegen und füttern, verschiedene Übungen ausführen und mit ihm im Führgeschirr gehen. Zur Abklärung Ihrer Orientierungs- und Mobilitätsfertigkeiten stehen Ihnen erfahrene Personen zur Seite.

 

Und danach? – Wie geht es dann weiter?