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FA 2016 - FFW Laatzen

Abordnung der Blindenführhundhalter besucht die Feuerwehr Laatzen

 

Eine Abordnung des Arbeitskreises der Blindenführhundhalter Niedersachsen / Bremen hat am heutigen Samstagvormittag die Ortsfeuerwehr Laatzen besucht und sich über die ehrenamtliche Arbeit der Kameraden informiert.

 

Als interne Weiterbildung unter dem Motto „Führhund aktiv“ führt der Arbeitskreis „Blindenführhundehalter“ gemeinsam mit Führhundhaltern, ihren Führhunden, Führhundinteressenten und Freunden, Aktivitäten wie Besichtigungen, Führungen, Wanderungen und vieles mehr in ganz Niedersachsen und Bremen durch.

In diesem Zusammenhang stand für den heutigen Samstag die Ortsfeuerwehr Laatzen als besonderer Programmpunkt auf dem Plan.

 

Bei einer kurzweiligen Begrüßung im Unterrichtsraum der Wache Laatzen wurde den Mitgliedern des Arbeitskreises unter anderem die Struktur der Feuerwehr Laatzen sowie ihrer Ortsfeuerwehren vermittelt. Es wurde erklärt wie man zur freiwilligen Feuerwehr kommt ,wie die Jugendarbeit in der Feuerwehr funktioniert, welche besondere Stellung die Familie bei solch einem zeitintensiven und teilweise belastenden Hobby hat und wie man es dennoch schafft Arbeit, Familie und Feuerwehr irgendwie unter einen Hut zu bekommen.

 

Im Anschluss ging es an die Praxis:

Als erstes galt es sich mit der persönlichen Schutzausrüstung eines Feuerwehrmannes auseinander zusetzen. Die Teilnehmer ertasteten die verschiedenen Ausrüstungsgegenstände und wurden durch Mitglieder der Feuerwehr unter anderem mit Helm, Jacke und Handschuhen ausgerüstet.

Eine Teilnehmerin ließ es sich sogar nicht nehmen einmal selbst eine Atemschutzmaske aufzusetzen um ein besseres Verständnis für die erschwerten Bedingungen vorgehender Atemschutztrupps zu erlangen.

 

 

Als nächster Punkt stand die Vorstellung verschiedener Feuerwehreinsatzfahrzeuge auf dem Programm. Dazu hatten die Kameraden der Ortsfeuerwehr bereits auf dem Hof der Feuerwache Laatzen ein Löschgruppenfahrzeug 20 (LF 20), den Ruestwagen sowie die Drehleiter in Stellung gebracht.

Durch Ertasten und Abschreiten wurde  den Besuchern zunächst einmal ein Gefühl für die Maße der Fahrzeuge vermittelt. Im Anschluss hatten die Teilnehmer die Gelegenheit in einer Art Stationsausbildung verschiedene Ausrüstungsgegenstände haptisch zu erfassen und sich mit Größe und Gewicht vertraut zu machen.

Natürlich wurde auch die Drehleiter als Rettungsgerät der Feuerwehr allen Teilnehmern näher gebracht. Im Rahmen der Brandschutzerziehung und als optimale Vorbereitung auf eine Notfallsituation durfte die Fahrt im Rettungskorb nicht fehlen.

Ein besonderes Highlight bei dieser Übung war der junge Rüde Guinness:

Er bestieg wie selbstverständlich den Korb der Drehleiter und fuhr mit seinem Herrchen scheinbar genüsslich in die Höhe um von oben noch einmal recht neugierig zwischen den Gitterstreben der Drehleiter nach unten zu sehen.

Alles in allem waren es ein paar sehr informative Stunden die sowohl für die Mitglieder des Arbeitskreises „Blindenführhunde“ als auch für die Kameraden der Feuerwehr Laatzen ein paar neue und aufschlussreiche Informationen und Erkenntnisse für den Umgang miteinander mitbrachten.

O. Reiche (Stadtfeuerwehr Laatzen)

 

und was schreibt die Presse:

Hallo Sonntag 15.10.2016

Leine Nachrichten 16.10.2016